Drinktec 2025: Komplexe Produkte wirken dann, wenn sie verständlich präsentiert und erklärt werden.

Wissenskommunikation im Food- und Getränkemarkt: Komplexe Produkte verständlich kommunizieren

Wie entfalten komplexe Produkte ihre Wirkung? Worldkeg, ein Edelstahl-Einwegfass, und Exberry, eine Marke für natürliche Lebensmittelfarben, zeigen auf der Drinktec, wie sich technische Lösungen im Food- und Getränkemarkt verständlich einordnen lassen. Denn klare Wissens- und Messekommunikation entscheidet darüber, ob Produkte über den Messestand hinaus relevant werden.

Technisch überzeugen reicht nicht mehr.
Viele Produkte auf der Drinktec 2025 haben ihre Wirkung erst entfaltet, wenn klar wird, wofür sie gedacht sind, wie sie eingesetzt werden und wo ihre Grenzen liegen.

Gerade im Food- und Getränkemarkt betreffen neue Lösungen selten nur eine Ebene. Was heute als Innovation gilt, berührt meist mehrere Ebenen zugleich: technische Machbarkeit, wirtschaftliche Machbarkeit, ökologische Wirkung und konkrete Anwendung. Ihr Nutzen erschließt sich nicht automatisch – er muss eingeordnet werden.

Dieser Beitrag zeigt anhand von WorldKeg und Exberry, wie genau das gelingen kann.
Er macht sichtbar, wie Wissens- und Messekommunikation komplexe Produkte verständlich macht – und warum diese Einordnung heute strategisch entscheidend ist.

In Gesprächen auf der Drinktec 2025 wurde deutlich, wie viel Wirkung entsteht, wenn Technik nicht nur präsentiert, sondern verständlich vermittelt wird. Die zentrale Frage lautet daher: Wie lässt sich Messewissen so strukturieren, dass es über den Moment hinaus Orientierung schafft?

Messeimpulse einordnen – Wissenskommunikation als strategische Aufgabe

Fachmessen bündeln in kurzer Zeit eine enorme Informationsdichte: Gespräche, Produktneuheiten, technische Details und Marktbeobachtungen. Auf der Messe selbst funktioniert Fachsprache – Entwickler:innen, Produktmanager:innen und technische Entscheider:innen verstehen einander.

Die Herausforderung beginnt jedoch dort, wo dieses Wissen weitergetragen werden muss: in Teams, in strategische Entscheidungen und in die Kommunikation nach außen.

Denn viele Themen wirken heute weit über die Technik hinaus. Entscheidend ist nicht nur, wie etwas funktioniert, sondern auch, wofür es sinnvoll ist – und wofür nicht.

Im direkten B2B-Gespräch mag Fachsprache ausreichen. Nach außen muss sie jedoch erklären und einordnen.

Kommunikation wirkt dann, wenn sie klar beschreibt und einordnet,

  • wofür ein Produkt gedacht ist,
  • wie es eingesetzt werden kann
  • und wo seine Grenzen liegen.

Messekommunikation, die über reine Berichterstattung hinausgeht, setzt genau hier an. Sie ordnet ein, priorisiert und stellt die richtigen Fragen:
Was ist wirklich relevant? Für wen? Und mit welcher strategischen Bedeutung?

So gibt sie Orientierung und erleichtert Entscheidungen, ohne zu vereinfachen.

Wie das konkret aussehen kann, zeigen zwei Beispiele von der Drinktec 2025.

    Worldkeg und Exberry: Zwei Beispiele für verständliche Produktkommunikation

    Auf der Drinktec 2025 haben Worldkeg und Exberry gezeigt, wie erklärungsbedürftige Produkte wirkungsvoll kommuniziert werden können. Nicht durch Vereinfachung oder Marketingbegriffe, sondern durch Einordnen, Erklären von Einsatzbereichen, Grenzen und Zusammenhängen.

    So kann aus technischer Tiefe Orientierung entstehen. Genau diese Art der Vermittlung ist für die Messe- und Außenkommunikation heute sehr wichtig.

    Edelstahl statt Plastik bei Worldkeg: Einwegfässer in der Getränkeindustrie neu gedacht

    Einwegfässer gelten in der Getränkeindustrie als umstritten. Einerseits vereinfachen sie Logistik und Handling, andererseits stehen sie im Vergleich zu Mehrwegsystemen in ihrer Ökobilanz in der Kritik.

    Genau dieses Spannungsfeld macht sie erklärungsbedürftig und damit zu einem guten Beispiel für Wissens- und Messekommunikation.

    Auf der Drinktec 2025 wurde am Beispiel von Worldkeg deutlich, wie sich dieses sensible Thema sachlich, transparent und differenziert vermitteln lässt. Das patentierte Edelstahl-Einwegfass wurde von der fischer group in Achern entwickelt. Es wurde nicht als universelle Lösung präsentiert, sondern als kontextspezifisches System für klar definierte Einsatzbereiche.

    Anstatt Einweg grundsätzlich zu bewerten, wird offengelegt, wo das Einweg-KEG sinnvoll ist und wo nicht.

    Hauchdünner Stahl und Laserpräzision – Technik verständlich erklärt

    Das Einweg-KEG-Fasssystem (engl. keg fü Fass ) ist technisch konsequent auf Materialeffizienz ausgelegt.

    Es besteht innen und außen aus 0,3 Millimeter dünnem Edelstahl. Laut Gerd-Albrecht Graf, Consultant bei Worldkeg, ist dies die aktuell maximal mögliche dünnste Materialstärke, die im Schweißverfahren noch machbar ist.

    Für die nötige Stabilität sorgen ein 0,8 Millimeter starker Deckel und einen gleich starken Edelstahlkern. Alle Schweißnähte werden präzise per Laser gesetzt.


    Konkret sind es 0,3 Millimeter, das ist die dünnste Stärke, die überhaupt noch schweißbar ist. Für die nötige Stabilität sorgen ein 0,8-Millimeter-Deckel und ein Edelstahlkern gleicher Stärke.“

    Gerd-Albrecht Graf, Worldkeg


    Diese technischen Details werden nicht isoliert präsentiert, sondern klar auf ihren Zweck bezogen: weniger Materialeinsatz, geringeres Gewicht und vereinfachter Transport, ohne dass Stabilität eingebüßt wird.

    So wird Technik nachvollziehbar statt abstrakt.

    Ready to fill – Einweg-KEGs für komplexe Abfüll- und Exportlogistik

    Ein zentrales Element des Systems ist die Ready-to-fill-Logik. Die Einweg-KEGs werden im Werk gereinigt, sterilisiert und mit CO₂ oder Stickstoff vorgespannt und stehen anschließend direkt zur Abfüllung bereit.

    Der Hauptmarkt für Einweg-KEGs ist die Bierindustrie. Gleichzeitig ist das System auch für den Wein- und Schaumweinbereich von Bedeutung, wie Gerd-Albrecht Grafim Gespräch erklärt.

    Entsprechend eignet sich das Fass unter anderem für

    • kohlensäurehaltige Weine,
    • Schaumwein-Cocktails,
    • Spritz-Varianten und
    • hochwertige Mischgetränke mit CO₂-haltige Mischgetränke.

    Einwegfässer sind besonders sinnvoll, wenn Abfüll- und Logistikprozesse komplex werden, etwa  

    • im Export, vor allem nach Übersee,
    • in der Großgastronomie,
    • bei Events mit hohen Ausschankmengen,
    • bei kurzfristigen Abfüllaufträgen,
    • oder bei Betrieben ohne eigene Abfüllanlagen.

    Für stille Weine bleibt laut Gerd-Albrecht Graf Bag-in-Box – also ein Kunststoffbeutel in einem Umkarton – meist das wirtschaftlichere und nachhaltigere System.

    Der Vertrieb erfolgt über den Schrotthandel, es gibt kein Pfandsystem und keine Rückholung. Das Edelstahlmaterial ist vollständig recycelbar.

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    Wo Mehrweg überzeugt – und wo Einweg sinnvoll ist: Die CO₂-Bilanz von Fasssystemen.

    Gerd-Albrecht Graf von Worldkeg kommuniziert ganz transparent den Vergleich zwischen Mehrweg und Einweg. Regional ist das Mehrwegfass ökologisch im Vorteil: Ein 30-Liter-Mehrwegfass verursacht pro Umlauf rund 0,25 Kilogramm CO.

    Zum Vergleich: Ein Edelstahl-Einwegfass liegt bei etwa 4 Kilogramm und ein Kunststoff-Einwegfass bei rund 8,5 Kilogramm CO₂.

    Doch beim Export verschiebt sich das Bild: Rücktransporte leerer Mehrwegfässer verursachen zusätzliche Emissionen. Erst ab einer bestimmten Transportdistanz gleichen sich die CO₂-Emissionen von Mehrweg- und Einwegfass aus – dieser Punkt wird als ökologischer Break-even bezeichnet.

    Dieser liegt für das Edelstahl-Einwegfass bei etwa 1.500 Kilometern per Lkw beziehungsweise 4.500 Kilometern per Schiff. Erst darüber wird ein Einwegfass ökologisch konkurrenzfähig.


    In der Praxis ist aber fast immer das kommerzielle Interesse entscheidend.

    Gerd-Albrecht Graf, Worldkeg


    Diese Form der Nachhaltigkeitskommunikation vermeidet Vereinfachungen. Sie zeigt Zusammenhänge auf und macht deutlich, dass die ökologische Bewertung von Getränkeverpackungen kontextabhängig ist.

    Wenn Tempo zählt: Einwegfässer im Einsatz bei Wein, Events und Mischgetränken

    In der Gastronomie mit hohem Ausschankvolumen – etwa in Restaurants mit 400 bis 500 Sitzplätzen und bei Großveranstaltungen rücken Aspekte wie Ausschanktempo, Handling der Flaschen und Entsorgung besonders in den Vordergrund.

    „Im Europa-Park wird Wein ausschließlich aus Fässern ausgeschenkt – Flaschen spielen dort keine Rolle“, sagt Gerd-Albrecht Graf.

    Im Wein- und Schaumweinbereich kommen bislang überwiegend Mehrwegfässer in kleineren Größen (15–20 Liter) zum Einsatz. Für den Export stößt Mehrweg jedoch schnell an logistische Grenzen, weshalb hier Einweg relevant wird. Die Fässer können von allen Betrieben abgefüllt werden, ein normaler Zapfkopf genügt, spezielle Anlagen sind nicht notwendig.

    In der Praxis zeigen sich unterschiedliche Nutzungsszenarien. So füllt Bacardi beispielsweise Mischgetränke und Spritz-Varianten in Fässer ab, die im Ausland vorgemischt und vor Ort ausgeschenkt werden. Für Events steigt die Nachfrage nach flexiblen Fasslösungen. Zudem übernehmen einzelne Brauereien die Abfüllung von Weinschorlen im Auftrag von Weingütern.


    Der Unterschied zu herkömmlichen Einwegfässern: Unsere bestehen nicht aus Plastik.

    Gerd-Albrecht Graf, Worldkeg


    Laut Graf ist der Marktanteil von Wein im Fass ist mit schätzungsweise ein bis zwei Prozent noch gering. Gleichzeitig wächst die Nachfrage – nicht zuletzt durch gestiegene Flaschenpreise und den wachsenden Kostendruck in Gastronomie und Logistik. Ein 20-Liter-Fass ersetzt rund 30 Weinflaschen, wodurch Verpackungs- und Entsorgungsfragen spürbar relevanter werden.

    International zeigt sich das Potenzial bereits sehr viel klarer: In Italien werden heute 25–30 Prozent des Weins im Fass ausgeschenkt, bei Prosecco liegt der Anteil teils deutlich höher. In den USA wächst der Fassmarkt vor allem in der Gastronomie dynamisch. In Deutschland und Österreich laufen erste Pilotprojekte, die aufzeigen, wo und unter welchen Bedingungen Fasssysteme auch hier an Relevanz gewinnen können.

    Wie Worldkeg Komplexität verständlich macht – und warum das wirkt

    Das Beispiel WorldKeg macht sichtbar, was gute Wissenskommunikation leistet:
    Sie benennt klar die Einsatzbereiche, benennt offen Grenzen und ordnet technische Zusammenhänge nachvollziehbar ein, anstatt mit Schlagworten zu arbeiten. So entsteht Vertrauen, gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten.

    Für Unternehmen bedeutet das:

    Produkte überzeugen nicht durch Behauptungen, sondern durch klare Logik und transparente Einordnung. Entscheidend sind Fragen wie: Wo ist ein System sinnvoll? Wo bleibt Mehrweg überlegen? Und ab welchem Punkt verschiebt sich die ökologische Bewertung?

    Für meine Arbeit als Texterin und Kommunikationsberaterin bedeutet das:

    Ich übersetze technische und komplexe Themen in eine klare und strukturierte Kommunikation, die eine Einordnung ermöglicht und Entscheidungen erleichtert – für die Bereiche Food und Getränke und alles rundherum, wie Verpackungen oder Foodtech.

    Komplexe Produkte erklären: Natürliche Lebensmittelfarben von Exberry

    Natürliche Lebensmittelfarben erscheinen auf den ersten Blick einfach, in der Praxis sind sie jedoch äußerst komplex. Die Herkunft der Rohstoffe, ihre Verarbeitung und ihre Anwendung greifen eng ineinander, besonders im Food- und Getränkebereich.

    Denn Farbe prägt hier nicht nur die Gestaltung, sondern beeinflusst auch, was Menschen von einem Produkt erwarten und wie sie es wahrnehmen.

    Auf der Drinktec 2025 wurde am Beispiel von Exberry deutlich, wie sich diese Komplexität vermitteln lässt, ohne sie zu vereinfachen. Nicht über technische Detailtiefe, sondern über klare Begriffe, visuelle Logik und konkrete Anwendungen.

    Exberry ist die Marke für natürliche Lebensmittelfarben der GNT Group, einem niederländischen Familienunternehmen, das sich seit Jahrzehnten auf pflanzenbasierte Farblösungen spezialisiert hat. Dabei ist der kommunikative Ansatz zentraler Bestandteil des Produkts: Farbe wird nicht als Zusatzstoff, sondern als Lebensmittel aus Pflanzen erklärt.

    „Färbende Lebensmittel“ – wenn Sprache Komplexität zugänglich macht

    Anstatt über Pigmente, Farbstärken oder Stabilitätswerte zu sprechen, verwendet Exberry bewusst den Begriff „färbende Lebensmittel“. Der Fokus verschiebt sich damit von abstrakter Technologie hin zu Herkunft und Verarbeitung.

    „Unsere Farben basieren ausschließlich auf natürlichen Rohwaren wie Karotten, Rettich oder Roter Bete, die wir rein physikalisch und mechanisch extrahieren“, erklärt Max von Estorff, Forschungs- und Entwicklungswissenschaftler bei der GNT Gruppe.

    Diese Aussage schließt Wesentliches mit ein, ohne zu technisch zu klingen: keine Lösungsmittel, keine Zusatzstoffe, keine E-Nummern.

    So entsteht Verständnis, ohne zu überfordern. Die Sprache ordnet, fokussiert und macht Komplexität zugänglich, statt sie zu erklären.

    Exberry vermittelt verständlich, wie Farbe eingesetzt wird.  

    Ein weiterer Schlüssel der Kommunikation von Exberry ist, dass die Marke konsequent auf die Anwendung setzt. Sie präsentiert und erklärt ihre natürlichen Lebensmittelfarben dort, wo sie eingesetzt werden: in Getränken, Süßwaren, Eis oder pflanzlichen Produkten.

    Die Haltung dahinter ist klar: Farbe soll wirken, nicht schmecken.

    Natürliche Lebensmittelfarben erfüllen hier vor allem eine visuelle Funktion. Eigennoten der Rohstoffe nutzt Exberry nur dort gezielt, wo sie sinnvoll sind, etwa in herzhaften Anwendungen oder pflanzlichen Alternativen.

    So wird aus einem erklärungsbedürftigen Produkt eines, das sich konkret vorstellen lässt. Die Komplexität bleibt bestehen, wird aber verständlich und greifbar.

    (Klick aufs Bild öffnet Bildergalerie)

    Grenzen natürlicher Lebensmittelfarben erklären – das Beispiel Blau

    Auch Exberry zeigt Grenzen auf. Ein klassisches Beispiel dafür ist die blaue Lebensmittelfarbe, die vor allem im Getränkebereich technologisch anspruchsvoll ist.


    Spirulina reagiert sensibel auf Säure und Hitze. Gerade in Getränken war das lange ein Problem.

    Gerd-Albrecht Graf, Worldkeg


    Unter diesen Bedingungen kann sich der Farbton verändern oder an Intensität verlieren. Das ist ein entscheidender Faktor für Getränke, bei denen über die gesamte Haltbarkeits- und Anwendungsdauer hinweg Stabilität gefragt ist.

    Genau deshalb wird in diesem Bereich weitergeforscht. Exberry benennt offen, wo Blau heute funktioniert, wo nicht und warum nicht.

    Diese Transparenz schafft Vertrauen. Komplexität wird nicht kaschiert, sondern nachvollziehbar eingeordnet. Für gute Wissenskommunikation ist das zentral: Glaubwürdigkeit entsteht dort, wo Grenzen benannt werden dürfen.

    Was Exberry über verständliche Wissenskommunikation zeigt

    Am Beispiel von Exberry wird sichtbar, wie komplexe Produkte im Food- und Getränkebereich verständlich kommuniziert werden können, ohne sie zu vereinfachen.

    Entscheidend sind dabei:

    • eine klare, alltagsnahe Sprache,
    • das Arbeiten mit Anwendungen und Bildern,
    • sowie Transparenz über Möglichkeiten und Grenzen.

    Für Marken bedeutet das:

    Produkte überzeugen, wenn klar wird, wofür sie gedacht sind, wie sie eingesetzt werden können und wo ihre Grenzen liegen.

      Für meine Arbeit als Texterin und Kommunikationsberaterin bedeutet das:

      Wissenskommunikation wirkt, wenn sie Anwendung, Nutzen und Einschränkungen sichtbar macht. Ich übersetze komplexe Inhalte so, dass sie verständlich, anschlussfähig und entscheidungsrelevant werden – für Märkte, Medien und Menschen, die mit diesen Produkten arbeiten.

          Hier erfährst du mehr über meine Arbeit in der Wissenskommunikation.

            Mein Angebot: Messe-Sparring, das Messewissen einordnet und kommunizierbar macht

            Fachmessen wie der Drinktec, der Eurovino oder ProWein erzeugen in kurzer Zeit enorm viel Wissen: neue Technologien, erklärungsbedürftige Produkte, Marktgespräche, Einschätzungen aus erster Hand, Seminaren, Workshops.

            Die eigentliche Herausforderung beginnt danach.

            Denn aus der Vielzahl an Eindrücken entsteht nicht automatisch Klarheit. Was ist wirklich relevant? Was passt zur eigenen Strategie? Und welche Impulse verdienen vertiefte Aufmerksamkeit?

            Genau hier setzt mein Messe-Sparring an.

            Ich gehe auf Messen, suche gezielt nach relevanten Impulsen, höre zu, beobachte, stelle Fragen. Danach ordne ich ein, was davon für ein Unternehmen wirklich Bedeutung hat.

            Messeimpulse einordnen, priorisieren und in Kommunikation übersetzen

            Mein Messe-Sparring ist keine klassische Begleitung und keine reine Nachberichterstattung. Es verbindet Beobachtung, Analyse und strategische Reflexion entlang zentraler Fragen:

            Welche Themen sind für das eigene Unternehmen wirklich relevant?
            Welche Beobachtungen oder Entwicklungen verdienen kommunikative Vertiefung?
            Wo entstehen Ansatzpunkte für Positionierung, klare Botschaften oder strategische Entscheidungen?

            So entstehen aus Messebesuchen klare Prioritäten und belastbare Entscheidungsgrundlagen.

            Aufbauend darauf unterstütze ich Unternehmen außerdem dabei, ihr eigenes komplexes Wissen auf Messen verständlich zu vermitteln – in Gesprächen, in Argumentationen und in Inhalten, die auch über den Messetag hinaus wirken. An dieser Schnittstelle verbinden sich Messekommunikation und Wissenskommunikation.

            Für alle Marken,

            die Messebeobachtungen nicht nur sammeln, sondern auch Orientierung und nächste Schritte daraus ableiten möchten – unabhängig davon, ob sie selbst vor Ort waren oder nicht.

            Weniger Messe-Rauschen, mehr Richtung: Das bringt dir die Einordnung.

            Aus der Messeeinordnung entwickeln wir:

            • definierte Kommunikationsschwerpunkte, statt alles gleichzeitig zu bespielen,
            • priorisierte Themen und Narrative, die wirklich zur Marke passen,
            • gezielt abgeleitete Texte, Inhalte und Maßnahmen statt im Ideenstau zu hängen,
            • eine konsistent entwickelte Linie für Website, Content und PR.

            Mein Angebot ist sinnvoll für:

            • Marken und Kommunikationsverantwortliche, die auf Messen präsent sind, aber keine Kapazität haben, alles zu sichten und einzuordnen.
            • Teams, die nicht vor Ort waren, aber trotzdem wissen wollen, was wirklich relevant ist, jenseits allgemeiner Messeberichte.
            • Unternehmen, die Orientierung benötigen, um aus Eindrücken Entscheidungen zu treffen, statt sich mit noch mehr Themen zu befassen.

            Mein Messe-Sparring: So kannst Du die Einordnung konkret nutzen.

            Das Angebot ist flexibel buchbar, je nach Bedarf und Anlass:

            Format 1: Messe-Sparring – schnell verstehen, was wirklich zählt.

            Für Teams, die zügig Orientierung suchen. Wir sprechen kurz vorab, damit klar ist, worauf ich achte.

            Auf der Messe sammle und sortiere ich die relevanten Beobachtungen – nicht nur Trends, sondern auch Fragen, Brüche und Zwischentöne.

            Danach ordnen wir gemeinsam ein: Was ist wichtig? Was passt zur Marke? Was bleibt bewusst liegen?

            Dein Nutzen: Du erhältst ein konkretes Kurzfazit mit Prioritäten, Empfehlungen und ersten Kommunikationsansätzen – sofort nutzbar.

            Das Ziel: Klarheit und Richtung schaffen, ohne Analyse-Overload.

            Format 2: Messe-Sparring intensiv – sortieren, schärfen, entscheiden.

            Für Marken, die die tiefer gehen, verstehen und strategische Entscheidungen treffen wollen.

            Vorab klären wir, wofür Deine Marke steht: Wir definieren die aktuelle Positionierung, die zentralen Botschaften und die kommunikativen Schwerpunkte und verorten Deine Marke dort, wo sie aktuell steht als auch wohin sie sich entwickeln soll.

            Nachdem ich auf der Messe war, prüfen wir Messe- und Marktbeobachtungen genau in diesem Kontext: Welche Themen stärken die Positionierung nachhaltig? Welche Themen zahlen auf Profil, Werte & Differenzierung ein? Wie Storylines tragen über Kanäle hinweg? Welche Maßnahmen ergeben sich daraus konkret? Oder eben das, was Du möchtest!

            Wir filtern, gewichten, entscheiden und entwickeln daraus eine kommunikative Linie. Wir trennen „interessant“ von „strategisch relevant“, wählen bewusst aus und definieren, welche Themen deine Marke wirklich stärken und voranbringen.

            Das Ergebnis: Du erhältst eine priorisierte Themen- und Narrativliste plus konkrete Empfehlungen – als belastbare Arbeitsgrundlage für Website, Content, PR und Kampagnen.

            Dein Nutzen: Entscheidungen erleichtern, Profil stärken, Kommunikation gezielt voranbringen.

            Bereit für Orientierung statt Overload? Dann lass uns sprechen.

            Komplexe Produkte brauchen eine klare Einordnung.

            Anhand der Beispiele WorldKeg und Exberry habe ich in diesem Beitrag gezeigt, wie sich komplexe Produkte verständlich erklären lassen – ohne sie zu vereinfachen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die reine Produktbeschreibung, sondern die strukturierende Einordnung:

            • Wo ist ein Produkt sinnvoll einsetzbar?
            • Wo liegen seine Grenzen?
            • In welchem Kontext entfaltet es seinen Nutzen?

            Diese Form der Wissenskommunikation schafft Verständnis und Vertrauen – intern wie extern.

            Genau hierbei unterstütze ich Unternehmen: Ich begleite sie dabei, komplexe Produkte verständlich und anschlussfähig zu kommuniziere.

            Das willst Du? Dann schreib mir gern.

            Hier kannst Du Teil 1 meines Rückblicks zur Drinktec 2025 lesen: Was Marken heute brauchen? Mehr als gute Produkte. Das zeigen die Marken The GoodCup und Coccola.

            Hier kannst Du Teil 2 meines Rückblicks zur Drinktec 2025 lesen: Wie Werte wirken: Das können Marken von Koawach und WillPowders lernen.

            Bilder: Johanna Wies

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            Johanna Wies

            Journalistin Texterin

            Am Rüppurrer Schloß 5
            76199 Karlsruhe

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